Takata-Debakel: Auch Ferrari bekommt neue Airbags

In einem ersten Schritt bekommen nun die US-Varianten des 458 Italia und California, die noch gar nicht wegen der gefährlichen Gasgeneratoren in der Werkstatt waren, einen neuen Beifahrerairbag. Bereits mit einer Zwischenlösung ausgestattete Boliden sollen folgen.

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Bild: Pixabay / Pexels, CC0 Creative Commons

Auch Ferrari kann den Takata-Rückrufmarathon in Nordamerika bald abschließen. Der italienischen Sportwagenschmiede stehen in den Vereinigten Staaten nun ebenfalls Gasgeneratoren für die Modelle 458 Italia (Foto) und California zur Verfügung, die nicht mehr mit dem gefährlichen Ammoniumnitrat zünden. Somit kann im Laufe der kommenden Jahre auch kein Überdruck im Metallkorpus entstehen und Beifahrer verletzen.

Bereits seit September 2016 tauscht der Hersteller im Rahmen der Aktion „60“ Gasgeneratoren in Fahrzeugen der Modelljahre 2009 bis 2011 aus. Dies ist aber nur eine Zwischenlösung, denn die neuen Teile enthalten das gleiche Treibmittel wie die problematischen. Bei neuen Gasgeneratoren kann die Explosionsgefahr allerdings für einige Jahre ausgeschlossen werden.

Die bereits umgerüsteten Fahrzeuge sind nicht Teil der nun angekündigten Aktion „60A“. Für sie wird zu gegebener Zeit eine eigene Aktion gestartet. Jetzt sind Ferraris an der Reihe, die bisher überhaupt nicht wegen der Takata-Problematik in der Werkstatt waren. Laut Hersteller sind dies in den USA 1.870 Exemplare.

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