US-Behörde bewertet BMW-Motorräder

Beim Sechszylinder-Tourer K1600 bemängeln amerikanische Kunden Vibrationen im Bereich des Lenkers. Die NHTSA geht diesen Vorwürfen nun nach.

Studioaufnahme einer weißen BMW K1600 GTL, Modelljahr 2016
Bild: BMW

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) führt seit Ende März eine offizielle Bewertung mehrerer Beschwerden von Besitzern des BMW-Motorrads K1600 GT und GTL (Foto) durch. Beim Tourer mit Sechszylindermotor kommt es laut diesen Beanstandungen bei Fahrten auf dem Highway, also für US-Verhältnisse hohen Geschwindigkeiten, und bei Bremsmanövern zu Vibrationen des Lenkers. Maschinen der Modelljahre 2018 und 2019 würden dadurch instabil.

Bei einem Besuch eines Vertragshändlers habe man die angeblichen Phänomene während einer kurzen Probefahrt nicht reproduzieren können, heißt es in der Verlautbarung der NHTSA. Um die mutmaßlichen Lenkschwingung gründlich überprüfen zu können, sei es aber erforderlich, das betreffende Motorrad im hauseigenen Testzentrum zu kontrollieren. Dies geschieht im Rahmen einer so genannten „Preliminary Evaluation“. Hätte diese tatsächlich einen Rückruf zur Folge, wären in den USA knapp 1.000 Fahrzeuge betroffen.

Ein BMW-Sprecher erklärte auf Anfrage, dass die Ursachen für die Beschwerde dem Hersteller bislang nicht bekannt seien. Neben einem technischen Problem seien auch eine falsche Bereifung oder Beladung denkbar. „In Europa ist uns kein derartiger Fall bekannt, obwohl die Möglichkeiten von Fahrten mit Höchstgeschwindigkeit häufiger gegeben sind als in den USA“, sagte er.

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