US-Behörde nimmt wieder Hyundai ins Visier

Eine Häufung von Brandfällen löst weitere Nachforschungen der Beamten aus, die ohnehin schon seit fast zwei Jahren diverse koreanische Baureihen aus den Modelljahren 2011 bis 2014 untersuchen.

Pkw Hyundai Sonata in Silber auf einer amerikanischen Straße
Bild: Hyundai

Fahrzeuge aus dem Hyundai-Konzern rücken zum wiederholten Mal in den Fokus der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA). Die Beamten vermeldeten Ende März eine neue so genannte „Preliminary Evaluation“ (PE) für die Modelle Santa Fe und Sonata, sowie Kia Optima, Sorento und Soul aus unterschiedlichen Modelljahren zwischen 2010 und 2015. Ursache ist eine hohe Anzahl von Beschwerden über Brandfälle, deren Ursache nicht in einer Fahrzeugkollision zu suchen ist.

Hyundai hatte aus diesem Grund in den vergangenen Monaten bereits drei Rückrufe für die Baureihen Sonata, Santa Fe, Kia Sportage und Kia Soul eingeleitet. Diese Aktionen seien aber nur durch potenzielle Motorbrände verursacht worden, so die NHTSA. Die Kundenbeschwerden über Fahrzeugbrände hätten aber auch andere Komponenten betroffen, insbesondere die Beleuchtung. Daher entschloss sich die Behörde jetzt, Umfang, Häufigkeit und mögliche Gefahren dieser Brandfälle genauer zu betrachten.

Die nun gestartete PE könnte neuen Schwung in eine weitere NHTSA-Untersuchung der Modellreihen bringen, die schon seit Mai 2017 läuft (wir berichteten). Diese so genannte „Recall Query“ dient dazu, die Durchführung eines Rückrufs von 2015 und die Einhaltung der Meldepflichten durch den Hersteller zu überprüfen. Sie ist bis heute nicht abgeschlossen.

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