Renault-Rückrufe: Boxenstopps für Alpine

Zwei Probleme an der Abgasanlage und mit der Verriegelung der vorderen Gepäckraumhaube führen etwa 4.250 Exemplare des Sportwagens in die Werkstatt.

Ein blauer Alpine A110 von Renault steht 2017 auf einem Parkdeck.
Bild: Group Renault

Gleich zwei Rückrufaktionen meldet Renault für seinen seit 2017 gebauten Sportwagen Alpine A110. Bei weltweit 4.249 Boliden, davon 512 in Deutschland, steht mindestens eine Reparatur in der Vertragswerkstatt auf dem Programm. Die erste Aktion mit dem Code schließt bis einschließlich 9. November 2018 gebaute Fahrzeuge mit Sport-Abgasanlage ein. Der Kabelstrang zur Steuerung der Abgasklappen könnte bei Kontakt mit dem Auspuff schmelzen. Bei einem Kurzschluss würde dies zum Aktivieren des Notlaufmodus führen.

„Als vorbeugende Maßnahme wird der Kabelstrang mit einer Schutzvorrichtung versehen, kündigte Martin Zimmermann an. Der Kommunikationsvorstand der Renault Deutschland AG bezifferte die Dauer des Werkstattaufenthalts im Rahmen der Aktion „0D17“ mit 0,9 bis 1,3 Stunden.

Deutlich schneller erledigt ist seinen Angaben zufolge der Rückruf „0D3Q“. Die bis einschließlich 27. Februar dieses Jahres gebauten Alpine-Modelle benötigen nur etwas über zehn Minuten Aufmerksamkeit des Mechanikers. Der zieht die Schrauben des vorderen Gepäckraumhaubenschlosses nach.

Eine oder mehrere Kundenbeanstandungen seien möglich, so Zimmermann. „Mögliche Schwierigkeiten beim Schließen der Gepäckraumhaube vorne und mögliches allmähliches Lösen der Schrauben, was zu einem Klappern im Gepäckraum während der Fahrt führen könnte. Im Extremfall öffnet sich möglicherweise der Gepäckraum während der Fahrt.“ Unfälle aufgrund der Probleme seien in beiden Fällen keine bekannt, betonte er.

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