USA: Drei größere Jeep Rückrufe

Neuere Exemplare der Baureihen Compass, Cherokee und Renegade, sowie des Dodge Grand Caravan und Journey müssen wegen Motor- und Bremsproblemen in die Werkstatt.

2.4-liter MultiAir Tigershark Engine
Bild: FCA

Gleich drei größere Rückrufaktionen für Jeep-Modelle gibt es aus den USA zu vermelden. Der größte dreht sich um ein bereits bekanntes Problem mit fehlerhaft beschichteten Bremssätteln. Seit Ende September müssen daher knapp 155.000 Exemplare des Jeep Compass und Cherokee, sowie des Dodge Grand Caravan und Journey zur Entlüftung der Bremsen antreten. Aktion „U86“ betrifft die Modelljahre 2018 und 2019.

Um etwa halb so viele Fahrzeuge geht es bei Aktion „UA9“ für den Jeep Cherokee des Modelljahres 2019 mit 2,4-Liter-Benziner. Das Aggregat könnte beim Abbremsen des Fahrzeugs absterben. Ursache ist eine fehlerhafte Kalibrierung des Getriebesteuergeräts. Das Linderung versprechende Softwareupdate soll ab 8. Dezember zur Verfügung stehen.

Ebenfalls um den 2.4-Motor geht es im dritten Rückruf, allerdings im Renegade der Modelljahre 2017 und 2018 in der Flexfuel-Variante, die auch mit E85 (Ethanolanteil 85 Prozent) betankt werden kann. Bei bestimmten Betriebsbedingungen, wie einem Abruf von viel Motorleistung in Verbindung mit großen Höhen und/oder hohen Umgebungstemperaturen, kann ein Herstellungsfehler in der Kraftstoffpumpe zu einem Verlust des Kraftstoffdrucks führen. Der Tausch der Pumpe im Rahmen der Aktion „UB2“ erfolgt auch ab Anfang Dezember.

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