Yamaha ruft weltweit fast 50.000 Zweiräder zurück

Bei den Japanern stehen zwei Aktionen für die YZF-R3 und YZF-R25 sowie die T-Max an. Probleme gibt es mit der Bremsleitung und dem Ständer.

Eine schwarze Yamaha T-Max steht vor einer Betonwand.
Bild: Yamaha

Die Yamaha Motor Deutschland GmbH hat zwei neue Rückrufaktionen angekündigt. Die erste Aktion ist für die Modelljahre 2017 bis 2019 der T-Max (XP530). Hier geht es um einen möglichen Bruch des Hauptständers. Schuld daran ist die nicht korrekt gearbeitete linke Schweißnaht der Querstrebe, „wodurch es bei wiederholter Betätigung des Hauptständers zu einem Bruch kommen kann“, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heißt.

Für den Tausch des Teils sind etwas über 45 Minuten vorgesehen. Von diesem Problem sind laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) weltweit 41.534 Exemplare des Rollers betroffen, davon 562 in Deutschland.

Beim Modelljahr 2019 der YZF-R3 und der YZF-R25 kann die vordere Bremsleitung beschädigt sein. Ursache ist ein falsch verlegtes Kabel, das an der Bremsleitung scheuern kann. Auch eine sich lösende Halterung kann Scheuerstellen hervorrufen, wenn die Bremsleitung nicht mehr wie vorgesehen geführt wird.

Der Werkstattaufenthalt beinhaltet die Kontrolle und ggf. den Austausch der Bremsleitungen und die Modifikation in Form der Montage eines neuen modifizierten Halters und einer geänderten Kabelverlegung im Bereich der Bremsleitung. Hierfür sind zwischen 0,2 und 0,7 Stunden eingeplant. In Deutschland steht die Aktion für 261 Sportmodelle an. Weltweit sind es nach unseren Informationen knapp 8.500.

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