Antriebsverlust: Toyota und Suzuki rufen PHEV-SUV zurück

In Deutschland benötigen über 1.900 Exemplare der baugleichen RAV4 und Across ein Softwareupdate. Hierfür stehen die Fahrzeuge etwa 45 Minuten in der Vertragswerkstatt.

Ein grauer Toyota RAV4 PHEV wird 2020 von einer Frau geladen.
Bild: Toyota Deutschland GmbH

Die Plugin-Hybridvarianten (PHEV) des Toyota RAV4 aus dem Bauzeitraum 25.11.2019 bis 24.6.2021 und des Suzuki Across aus dem Bauzeitraum 8.6.2020 bis 16.6.2021 benötigen ein Softwareupdate. Dies geschieht jeweils im Rahmen einer Rückrufaktion, die einem Sprecher der deutschen Toyota-Pressestelle zufolge etwa 45 Minuten dauert. „Die Halteranschreiben werden voraussichtlich Ende Februar versandt“, kündigte er an.

Nötig wird die Maßnahme, weil das Hybridsystem unvermittelt während der Fahrt abschalten könnte, wenn die Spannung der Hybridbatterie unter einen bestimmten Schwellenwert sinkt. Dies kann laut dem Toyota-Sprecher aber nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen passieren. Die Fahrerin oder der Fahrer müssten hierfür das Gaspedal schnell betätigen, nachdem das Auto zuvor bei sehr kalten Temperaturen ununterbrochen rein elektrisch gefahren wurde.

Der Rückruf steht nach unseren Informationen weltweit für etwa 20.000 Kompakt-SUV von Toyota an, davon 1.570 Exemplare in Deutschland. Bei Suzuki geht es hierzulande um 357 Einheiten des Across. Weltweit sind es 3.631. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe noch nicht darüber entschieden, ob es den Rückruf überwacht, so der Toyota-Sprecher. Die internen Herstellercodes lauten bei Toyota „23SD-003“ und bei Suzuki „99XJ“.

Nachtrag 24.3.:

Der Toyota-Rückruf ist laut korrigierten KBA-Zahlen nun für weltweit 44.642 Fahrzeuge vorgesehen. Der Rückruf wird von der Behörde überwacht.

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