Japan: Rückrufaktion für fast 100.000 Subaru

AGR-Sensorprobleme können beim Levorg, Forester, Outback und Legacy schlimmstenfalls einen Motorstart verhindern.

Ein silberner Subaru Levorg steht 2018 auf einer Mole.
Bild: Subaru Deutschland GmbH

Das japanische Verkehrsministerium (MLIT) hat heute einen Subaru-Rückruf angekündigt. Er umfasst auf dem Heimatmarkt rund 95.500 Einheiten aus dem Bauzeitraum 21. Oktober 2020 bis 11. Oktober 2023. Davon entfallen 52.320 auf den Levorg (Typ 4BA-VN5), 27.152 auf den Forester (4BA-SK5) und 16.012 auf den Legacy/Outback (4BA-BT5).

Die Meldung spezifiziert einen korrosionsanfälligen Drucksensor im AGR-System als defektes Bauteil. Fehlerhafte Sensordaten können den Angaben zufolge eine Warnleuchte aktivieren, die Motorleistung beeinträchtigen und im Extremfall verhindern, dass der Motor startet.

Laut Dokument wurden bislang 2.320 Mängelfälle identifiziert. Unfälle im Zusammenhang mit diesem Defekt seien keine gemeldet worden. Subaru plant einen Sensortausch und eine Aktualisierung der Motorsteuerungssoftware. Einen Aktionscode nennt die japanische Behörde nicht.

Nachtrag 15.11.:

Laut einem anderen uns vorliegenden Behördendokument betrifft der Rückruf nur Fahrzeuge mit 1,8-Liter-Boxermotor.

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