US-Rückruf: Scheibentausch bei Mercedes

Fehlerhaft verklebte Front-, Heck- und feste Seitenscheiben können sich in einigen wenigen Autos lösen und den nachfolgenden Verkehr gefährden.

Ein Mercedes-Benz GLC 220 d 4MATIC, Exterieur: MANUFAKTUR diamantweiß bright, AMG Line; Interieur: Leder zweifarbig powerrot/schwarz, AMG Line, steht 2022 vor einem Haus in den Pyrenäen.
Bild: Mercedes-Benz AG

Zwischen dem 12. und 20. September dieses Jahres verließen sieben Mercedes GLC das Werk, bei denen die feststehenden Scheiben (Teilenummern A2547401200, A2546706001, A2546707300 und A2546707400) unzureichend verklebt wurden. Laut einem Dokument der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA ist dies auf einen Produktionsfehler beim Zulieferer EFTEC AG in der Schweiz zurückzuführen.

Damit sich die Scheiben nicht vom Fahrzeug lösen und der Airbag bei einem Frontalaufprall wie vorgesehen von der Windschutzscheibe gestützt wird, ist ein Rückruf erforderlich. Die autorisierten Mercedes-Benz Betriebe wurden heute über den Rückruf informiert und tauschen die betroffenen Scheiben aus, allerdings erst im kommenden Jahr. Die Kundenbenachrichtigung erfolgt nämlich ab dem 2. Januar 2024.

Nachtrag 14.11.:

Auch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat den Rückruf inzwischen vermeldet. Neben dem GLC sind demnach auch C-Klasse und EQE betroffen. Der Aktionscode „6790007“ gilt insgesamt für 191 Einheiten, davon 45 in Deutschland.

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