Toyota-Rückruf: Sitzbezüge können Seitenairbag behindern

Bei knapp 1.000 Fahrzeugen ist eine Kontrolle der Ledersitze nötig, um den optimalen Insassenschutz bei einem Unfall zu gewährleisten.

Schwarzes Interieur eines Toyota Hilux von 2016.
Bild: Toyota Deutschland GmbH

In verschiedenen Modellreihen von Toyota und Lexus gibt es Probleme mit den optional erhältlichen Sitzbezügen aus Leder. Seien diese nicht korrekt montiert, könnten sich im Falle eines Unfalls die im Sitz befindlichen Seitenairbags nicht ordnungsgemäß entfalten, erklärte ein Sprecher der deutschen Tochtergesellschaft auf Anfrage. Aus diesem Grund haben die Japaner einen Rückruf für fast 1.000 Fahrzeuge in Deutschland gestartet.

Die Vertragswerkstatt überprüft die Sitzbezüge, was in der Regel in zehn Minuten erledigt ist. Sollte ein Tausch der Lederbezüge notwendig sein, kann der Aufenthalt im Betrieb bis zu 4,4 Stunden dauern. Der Rückruf mit dem internen Code „19SMD-094“ betrifft Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum Dezember 2008 bis Mai 2019 und aus folgenden Baureihen: Auris, Avensis, C-HR, Hilux, Prius, Verso-S, Lexus NX200T und NX300H. Weltweit sind das etwa 20.000 Einheiten.

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