Jeep-Rückruf: Prüfung des Scheibenwischergelenks

Über 2.700 Exemplare des Compass müssen für etwa eine halbe Stunde in deutsche Vertragswerkstätten. Ein weiterer Rückruf dürfte keine Relevanz für deutsche Jeep-Kunden haben.

Ein grüner Jeep Compass fährt 2017 durch einen Straßentunnel.
Bild: FCA

„Möglicherweise wurde der Scheibenwischer mit einem nicht ordnungsgemäß geformten Kopfgelenk gebaut, was dazu führen könnte, dass sich das Gelenk löst und der Scheibenwischer nicht mehr richtig funktioniert“. So begründete ein Sprecher der deutschen Fiat Chrysler Niederlassung (FCA Germany AG) einen Rückruf von 2.720 Exemplaren des Jeep Compass.

Das SUV muss für etwa eine halbe Stunde in die Vertragswerkstatt. Die Mitarbeiter ziehen die Muttern am Scheibenwischergelenk nach. Weltweit betrifft der Rückruf mit dem internen Code „W25“ über 450.000 Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 28. April 2019 bis 3. März 2020. Inkludiert in diese Summe ist neben dem Jeep auch der Dodge RAM 1500. Für Deutschland liegt zu dem Pick-up aber noch keine Stückzahl vor.

Das gilt auch für einen zweiten Jeep-Rückruf, den das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) kürzlich veröffentlicht hat. Bei weltweit knapp 37.000 Wrangler und Gladiator der Baujahre 2017 bis 2020 müssen die Techniker die Kupplungsanlage prüfen und schadhafte Teile ersetzen. „Der Wrangler wird in Europa allerdings ausschließlich mit Wandler-Automatikgetriebe angeboten, was analog auch für den Gladiator gelten wird, wenn er nächstes Jahr nach Europa kommt“, erklärte der FCA-Sprecher zur Aktion „W12“. Die Maßnahme dürfte hierzulande demnach lediglich für einige Grauimporte relevant sein.

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