Mercedes: Rückrufe wegen Problemen mit dem 48-Volt-Bordnetz

Die Aktion für GLE und GLS ist deutlich größer als die für CLS und E-Klasse. In beiden Fällen könnte die Verschraubung der Massestelle fehlerhaft sein.

Ein silbergrauer Mercedes-Benz GLE 300 d 4MATIC steht 2021 am Rand einer US-Landstraße.
Bild: Mercedes-Benz AG

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt vor einer erhöhten Brandgefahr bei 52.363 Mercedes-Modellen, wovon allerdings nur vergleichsweise wenige auf dem Heimatmarkt registriert sind. Rund 2.500 Exemplare des GLE und GLS (Baureihe 167) müssen für bis zu 90 Minuten in eine deutsche Vertragswerkstatt.

Bei den Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum Oktober 2018 bis November 2021 steht laut einem Konzernsprecher eine Prüfung und ggf. Nacharbeit der Verschraubung der 48-Volt-Massestelle unter dem Beifahrersitz auf dem Programm. Der Eingriff trägt den internen Aktionscode „5491807“.

Ist der Kabelschuh der Masseleitung nicht korrekt fixiert, „könnte sich der elektrische Übergangswiderstand an dieser Verbindungsstelle erhöhen. In der Folge könnte aufgrund der hohen elektrischen Ströme, die durch diese Verbindung fließen können, die Temperatur in diesem Bereich ansteigen“, so der Sprecher .

Unter dem Kürzel „5491808“ steht zudem noch eine ähnliche Fehlermeldung in der Datenbank des KBA. Hier könnte eine „fehlerhafte Verschraubung des Kabelschuhs an der 48V-Massestelle des Kältemittelkompressors zu einer Brandgefahr führen“. Dies gilt für weltweit 343 im vergangenen Jahr gebaute Mercedes CLS und E-Klasse, davon 96 bei uns. Fragen zu beiden Maßnahmen können an die Kundenhotline unter 00800/12777777 gerichtet werden.

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