PSA: KBA teilt Rückruf für Expert und Jumpy auf

Kleintransporter mit nur einem bestimmten Problem an der Vorderachse erhalten nun einen eigenen Rückrufcode. Er lautet "GNP" bei Citroën und "JFD" bei Peugeot.

Ein roter Citroen Jumpy fährt in einer Stadt über eine nasse Straße.
Bild: PSA

Zwei neue Rückrufmeldungen des Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zum Fahrwerk des Kastenwagen-Duos Citroën Jumpy und Peugeot Expert (inkl. der Pkw-Varianten Spacetourer und Traveller) sind laut einem Sprecher der deutschen PSA-Pressestelle nicht wirklich neu. Es handele sich um den gleichen Mangel wie bei den bereits bekannten Aktionen „GQH/JHK“, die jeweils fünf unterschiedliche Maßnahmen vorsahen.

„Man hat hier lediglich die Fahrzeuge mit ausschließlich dem Einzelmangel separiert und eine eigene Aktion daraus gemacht“, sagte er. Allerdings betrifft der jetzt angekündigte Rückruf laut KBA mehr Fahrzeuge als im Frühjahr, nämlich in Deutschland 5.611 bei Citroën und 4.192 bei Peugeot. Das bedeutet, dass es auch Transporter geben muss, die nun neu im Rahmen der Aktionen „GNP“ (Jumpy/Spacetourer) und „JFD“ (Expert/Traveller) einbestellt werden. Weltweit geht es den Angaben zufolge um knapp 47.000 Kleintransporter der Baujahre 2015 bis 2018.

Bei diesen verstärken die Vertragswerkstätten die Kugelgelenkbefestigung durch Verklebung und Erhöhung des Anzugsdrehmoments. „Wenn sich das Kugelgelenk bereits gelöst hat, wird es ersetzt“, heißt es wie schon im März dieses Jahres in der KBA-Meldung. Ohne die Maßnahme drohe bei starker Belastung der Vorderachse ein Verlust der Spurstabilität.

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