Renault, Opel, Nissan: Rückruf für Transporter-Drillinge

Bei einer sechsstelligen Stückzahl des Master, Movano und NV400 besteht durch eine möglicherweise undichte Kraftstoffleitung im Motorraum erhöhte Brandgefahr.

Ein orangener Renault Master fährt 2014 an einer Parkanlage entlang.
Bild: Renault

Drei unterschiedliche Aktionscodes gibt es zu einem neuen Transporter-Rückruf. Sie lauten “0DHB”, “210053-OV” und “PN1C1” und beziehen sich auf die nahezu baugleichen Modelle Renault Master (Foto), Opel Movano und Nissan NV400. Sie verließen zwischen Januar 2018 und April 2019 das Werk.

Im Motor der Fahrzeuge kann die Kraftstoffzufuhrleitung am Ventildeckel scheuern und dadurch undicht werden. Bei den Franzosen ist die Aktion am größten, denn hier müssen laut Martin Zimmermann, Vorstand Kommunikation der Renault Deutschland AG, weltweit 114.500 in die Vertragswerkstätten. Davon sind etwas über 13.100 in Deutschland registriert.

Die Sprecher von Opel und Nissan nannten nur Zahlen für den deutschen Markt. Hierzulande warten 5.600 Movano und 1.245 Einheiten des NV400 auf eine Überprüfung der Leitung. Zusätzlich versehen die Mitarbeiter sie entweder mit einem Schutzgummi oder tauschen sie bei Beschädigung aus. Zimmermann bezifferte den Arbeitsaufwand hierfür mit 0,2 bis 0,6 Stunden.

Über Niko Ganzer 1253 Artikel
Weitere Infos über mich und den Blog finden Sie ganz oben in der Navileiste unter "About".

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*