Mitsubishi-Rückruf: Probleme mit der Handbremse

Knapp 7.000 in Deutschland gemeldete ASX und Outlander benötigen einen Check oder gar einen Tausch der hinteren Bremssättel. Ursache sind Korrosionsprobleme.

Ein roter Mitsubishi Outlander
Bild: Mitsubishi Motors

Für eine Prüfung und bei Bedarf einen Tausch der hinteren Bremssättel holt Mitsubishi aktuell die Baureihen ASX und Outlander (inkl. abgebildetem Pugin-Hybrid PHEV) in die Vertragsbetriebe. Der Eingriff dauert bis zu 90 Minuten, wie ein Sprecher von Mitsubishi Motors in Deutschland auf Anfrage sagte. Anschließend erfolge ein Eintrag im Serviceheft. Erkennbar sei die Erledigung der Maßnahme an den Kürzeln „R30404 10“ bis „–13“.

Den Rückruf löst eine möglicherweise schwächelnden Handbremse aus. Der Hersteller selbst spricht von weltweit etwa 30.000 betroffenen Exemplaren des Modelljahrs 2015 (ASX) bzw. 2016 (Outlander), das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) dagegen von über 95.000. Übereinstimmend ist hierzulande von knapp 7.000 Haltern die Rede, die sich auf einen unplanmäßigen Werkstattstopp einstellen müssen.

Verantwortlich dafür sind Korrosionsprobleme. „Bei einigen Fahrzeugen kann die Welle der hinteren Bremssättel aufgrund von Wassereintritt festgehen“, erklärte der Sprecher. Dies könne die Funktion der automatischen Nachstellung der Bremsbeläge beeinträchtigen, was zu einem erhöhten Verschleiß der Beläge führe. Das KBA spricht in diesem Zusammenhang von „unbeabsichtigten Fahrzeugbewegungen“.

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