Rückruf: Erhöhte Brandgefahr bei 1.300 Maserati

Möglicherweise austretender Kraftstoff im Motorraum des Quattroporte, Ghibli, Levante und MC20 löst einen zweistündigen Werkstattaufenthalt aus. Der steht in Deutschland für 184 Halter eines italienischen Boliden an.

Ein weißer Maserati MC20 (Bianco Audace) fährt 2021 auf einer Rennstrecke.
Bild: Maserati

Eine mögliche Undichtigkeit am Temperatur- und Drucksensor der Kraftstoffleitung im Motorraum hat einen Rückruf bei Maserati ausgelöst. Ein Leitungstausch steht bei weltweit 1.276 Sportwagen vom Typ Quattroporte, Ghibli und Levante (jeweils nur Fahrzeuge mit V8-Motor), sowie beim MC20 (Foto) an.

Ein Sprecher des deutschen Maserati-Büros nannte „Kraftstoffaustritt im Motorraum, Kraftstoffgeruch und Leistungsverlust“ als mögliche Folgen des Mangels. Behörden sprechen zusätzlich von einer erhöhten Brandgefahr. Für deren Beseitigung sind in der Vertragswerkstatt etwa zwei Stunden eingeplant. Unfälle aufgrund des Fehlers seien keine bekannt, so der Sprecher.

Die Maßnahme mit dem internen Herstellercode „442“ ist seinen Angaben zufolge in Deutschland für 184 Halter eines italienischen Boliden relevant. Die Besitzer erhielten hierüber am gestrigen Donnerstag eine Benachrichtigung. Betroffen sind Exemplare, die seit Produktionsstart bis einschließlich 8. Oktober dieses Jahres das Maserati-Produktionswerk verließen.

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