Takata-Rückruf auch bei Elektro-Drillingen

Nahezu alle in Deutschland zugelassenen Citroën C-Cero, Mitsubishi Electric Vehicle und Peugeot Ion müssen in die Werkstatt. Schuld sind mal wieder die japanischen Beifahrerairbags.

Ein weißer Mitsubishi Electric Vehicle (I-Miev) fährt an Backsteingebäuden vorbei.
Bild: Mitsubishi

Die Vertragswerkstätten von Citroën, Mitsubishi und Peugeot tauschen bei ihren baugleichen Elektro-Kleinwagen die komplette Einheit des Beifahrerairbags. Eine „Nicht-Konformität eines internen Elements des Beifahrerairbags kann die Auslösung des Airbags im Falle eines Aufpralls stören“, heißt es in einem Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) zu den beiden Elektro-Kleinwagen C-Zero und Ion von PSA.

Beide Hersteller geben keine Infos zu Rückrufaktionen an die Presse. Genauere Auskünfte gab allerdings der Mitsubishi-Sprecher. Demnach handelt es sich um den bereits bekannten Takata-Rückruf. Auch das japanische Electric Vehicle (ehemals I-Miev) ist somit von einer möglichen Verletzung von Fahrzeuginsassen durch umherfliegende Metallteile bei Airbagauslösung betroffen. In unseren Breitengraden ist die Gefahr bekanntlich eher theoretisch.

Aufgrund des betroffenen Bauzeitraums von Oktober 2010 bis Mai 2017 dürfen sich fast alle Halter der knapp 3.000 in Deutschland registrierten E-Autos auf einen Werkstattbesuch einstellen. Die Aktionscodes lauten „GCD“ bei Citroën und „HUD“ bei Peugeot. Die Japaner befinden sich laut Selbstauskunft noch in der Abstimmungsphase mit dem KBA. Auf Mitsubishi entfallen bei diesem Rückruf etwa 1.500 Fahrzeuge.

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