USA: Behördenuntersuchung zu Tesla Model X abgeschlossen

Die NHTSA hat ihre Untersuchung zu Tesla Model X Sicherheitsgurten abgeschlossen, nachdem der Hersteller vergangenes Jahr einen Rückruf gestartet hatte.

Ein weißer Tesla Model X im Fotostudio mit geöffneten Hecktüren
Bild: Tesla

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) hat eine vorläufige Untersuchung (PE) zu einem möglichen Sicherheitsmangel beim Tesla Model X abgeschlossen. Dies geht aus einer Mitteilung vom 16. Mai hervor. Die Untersuchung begann am 24. März 2023, nachdem zwei Verbraucherbeschwerden eingegangen waren, die ein plötzliches Lösen der vorderen Sicherheitsgurte während der Fahrt monierten. Insgesamt wurden 110.159 Fahrzeuge von dieser Untersuchung erfasst. Nach der Eröffnung der Untersuchung stellte Tesla bei der Durchsicht von Reparaturdaten zwölf zusätzliche Garantieansprüche fest, die das gleiche Problem betrafen. In Reaktion auf eine Informationsanfrage der NHTSA im Mai 2023 bestätigte Tesla diese Vorfälle.

Am 14. Juli des vergangenen Jahres leitete Tesla daraufhin eine Rückrufaktion für die Modelljahre 2021 bis 2023 der Baureihen S und X ein. Tesla habe zudem seine Verfahren aktualisiert, um zusätzliche visuelle Hilfen für Techniker und einen zusätzlichen Zugtest einzuführen, heißt es in der Mitteilung. Dies soll sicherstellen, dass die Sicherheitsgurte ordnungsgemäß mit den Gurtstraffern verbunden sind.

In Anbetracht des Rückrufs und der von Tesla vorgenommenen Prozessänderungen hat die NHTSA diese vorläufige Untersuchung abgeschlossen. Die Behörde behält sich aber immer das Recht vor, bei zukünftigen Vorfällen weitere Maßnahmen zu ergreifen.

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