USA: Untersuchung der Getriebeelektronik des Ford F-150

Bei rund 1,3 Millionen Pick-ups besteht der Verdacht, dass Alterungsschäden an elektrischen Verbindungen im Getriebe zu gefährlichen Fahrsituationen führen können.

Ein schwarzer Ford F-150 steht 2019 mit einem Anhänger auf einer Baustelle
Bild: Ford Motor Company

Zum Pick-up Ford F-150 der Modelljahre 2015 bis 2017 gibt es nun eine ausführliche Untersuchung eines möglichen sicherheitsrelevanten Defekts in der automatischen Getriebesteuerung. Dies hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) am vergangenen Freitag angekündigt, nachdem sie schon im vergangenen März eine Voruntersuchung eingeleitet hatte.

Im Fokus stehen Fahrzeuge, bei denen es im Betrieb zu einem Ausfall der Signalübertragung des Gangwahlsensor (Transmission Range Sensor – TRS) kommen kann. Ein fehlerhaftes oder fehlendes TRS-Signal könne zu Fehlanzeigen der Gangposition, aber auch zu „unerwartetem Fahrverhalten“ führen, so die Behördenmitteilung.

Im Rahmen einer so genannten „Engineering Analysis“ (EA) wird nun ermittelt, ob ein Austausch von Getriebekomponenten erforderlich wird. Eine EA dauert normalerweise etwa ein Jahr, beinhaltet ausführliche Tests interner und externer Prüflabore und endet mit einer finalen Entscheidung zu dem Problem. Käme es zu einem Rückruf, wären in den USA fast 1,3 Millionen Pick-ups betroffen. Auch in Deutschland sind einige Grauimporte des Fahrzeugs unterwegs.

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