Volvo: Je ein Rückruf für S60 und XC90

Je nach betroffenem Motortyp kann eine Rückrufaktion im In- und Ausland höchst unterschiedliche Größenordnungen haben. Das zeigen zwei zeitgleich stattfindende Aktionen der Schweden.

Ein blauer Volvo XC90 des Modelljahres 2017 fährt an einem Bürogebäude vorbei.
Bild: Volvo

Zwei Volvo-Rückrufe haben weltweit einen deutlichen Größenunterschied, sind in Deutschland aber ähnlich umfangreich. Das liegt daran, dass eine der beiden Aktionen nur für den XC90 mit Benzinmotor vorgesehen ist, der hierzulande einen eher kleinen Verkaufsanteil hat. Beim SUV des Modelljahres 2016 könnte ein an das Kühlmittelsystem angeschlossener Schlauch brechen, wie ein Sprecher der Volvo Car Germany GmbH auf Anfrage erklärte.

Die Aktion mit dem Herstellerkürzel „R29936“ umfasst weltweit 56.301 Fahrzeuge. Davon müssen 595 einheimische Vertragsbetriebe ansteuern. Die Mitarbeiter ersetzen dort den Entlüftungsschlauch. Die Arbeit an den Aggregaten mit den Codes „B4204T20“, „B4204T23“, „B4204T27“, „B4204T28“ und „B4204T35“ dauert unterschiedlich lang. Die Zeitvorgabe des Herstellers liegt zwischen einer und drei Stunden.

Die zweite Aktion von Volvo richtet sich weltweit an 11.644 Halter eines S60 des Modelljahres 2019, davon 463 in Deutschland. Laut dem Sprecher kann die Sicherheitsmutter der hinteren Spurstange nicht ausreichend befestigt sein. „Wenn sich die Schraube löst kann die Manövrierfähigkeit des Fahrzeuges beeinträchtigt werden, wodurch ein erhöhtes Unfallrisiko besteht.“

Der Arbeitsaufwand für die Abhilfemaßnahme ist mit etwas mehr als zehn Minuten überschaubar. Aktion „R19938“ sieht eine Überprüfung der hinteren Spurstange auf der rechten und linken Seite vor. Bei Bedarf stellt die Werkstatt sicher, dass die Mutter korrekt sitzt.

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