Mercedes-Rückruf: G-Klasse muss für 90 Minuten in die Werkstatt

Bei rund 11.000 Geländewagen droht im schlimmsten Fall eine Blockade der Hinterräder und damit ein Verlust der Fahrzeugkontrolle.

Mercedes-Benz G-Klasse, G 350 BlueTEC, Modelljahr 2012, fährt durchs Gelände.
Bild: Daimler

Ein Sprecher der Mercedes-Benz AG hat eine neue Rückrufaktion für die G-Klasse auf Fahrzeuge mit Sechszylinder Dieselmotor (Code: OM642) aus dem Produktionszeitraum Februar 2007 bis Februar 2023 eingegrenzt. Es steht ein Tausch des Deckels des Hinterachsgetriebes an, wofür die Vertragswerkstatt etwa 90 Minuten benötigt. Anschließend vermerkt sie die Durchführung der Reparatur unter dem Kürzel „3594019“ in den Serviceunterlagen. Das Prozedere ist weltweit für 10.870 Geländewagen vorgesehen, wovon 3.431 in Deutschland zugelassen sind.

Der Eingriff wird nötig, weil die Ölversorgung des Antriebswellenlagers im Hinterachsgetriebe nicht wie gewünscht funktionieren könnte. Bei einer Überhitzung könnte das Lager blockieren und der Flansch der Antriebswelle abscheren, wodurch das Fahrzeug seinen Vortrieb verlieren würde. „Zudem kann in diesem Fall nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass die Hinterräder blockieren, was zu einem Verlust der Beherrschbarkeit des Fahrzeugs führen könnte“, so der Sprecher.

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