Ford ruft 42.000 Kleinstwagen zurück

Ein falsch installierter Kabelbaum im Motorraum könnte im "Ka+" einen Kurzschluss verursachen. In Deutschland sind 5.350 Exemplare betroffen.

Ein bronze-farbener Ford Ka+ steht 2016 auf einem Platz in München, an dem eine Trambahn vorbeifährt.
Bild: Ford Motor Company

Beim in unseren Breitengraden als „Ka+“ angebotenen Ford-Kleinstwagen droht ein Kurzschluss zwischen der Verkabelung des Batterie-Überwachungs-Systems (BMS) und der Halteklemme der Batterie. „Bei einem Kurzschluss kann es zu Rauchbildung und möglicherweise zu einem Brand kommen“, warnte ein Sprecher der Ford Werke GmbH auf Anfrage und kündigte einen Rückruf für weltweit über 42.000 Exemplare an, davon 5.350 Fahrzeuge in Deutschland.

Ursache für die Aktion mit dem internen Herstellercode „19S21“ ist den Angaben zufolge ein Produktionsfehler im indischen Werk Sanand. Zwischen dem 8. September 2017 und 15. April 2019 sei dort ein Kabelstrang im Motorraum möglicherweise nicht korrekt eingebaut worden, so der Sprecher. Der Ford-Servicebetrieb verlegt daher den BMS-Kabelstrang neu und umwickelt ihn zum Schutz mit Textil-Klebeband. Außerdem verbaut er einen neuen Clip am Kabelstrang. Das alles soll etwa eine Dreiviertelstunde dauern.

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