Husqvarna: Rückruf für Offroader

Etwa 1.100 Maschinen verschiedener Modellreihen müssen zu einem Check der Bremsanlage in die Werkstatt. Nicht alle Maschinen sind straßenverkehrstauglich.

Eine weiße Husqvarna TE 300i (MY 2018) steht vor einer Bergkulisse
Bild: Husqvarna / Marco Campelli

Husqvarna ruft seine Offroader des Modelljahres 2018 in die Vertragswerkstätten. Bei den Modellreihen FE, TE, FX, TX, FC und TC müsse die Magura Bremsanlage überprüft werden, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens vom Donnerstag. Die beiden erstgenannten Enduro-Maschinen sind für den Straßenverkehr zulassungsfähig, sagte ein Sprecher der Marke auf Nachfrage. Weltweit geht es um 1.136 Exemplare. Die Zahl für Deutschland steht noch nicht fest.

„Durch Abweichungen im Fertigungsprozess des Zulieferers kann es zum Fehlen von Bremsbelag-Zwischenplatte und Sicherungsstift kommen“, begründete die KTM-Tochter den Rückruf. Ein fehlender Sicherungssplint am Belaghaltebolzen könne sich schlimmstenfalls lösen und zum Ausfall der betroffenen Bremse führen, ergänzte der Sprecher. Die Werkstatt kontrolliert die Bremse und rüstet die ggf. fehlenden Teile nach.

Betroffene Halter erhalten schriftlich über die Aktion Bescheid. Wie bei KTM können Kunden darüber hinaus im Service-Bereich der Husqvarna Motorcycles Homepage herausfinden, ob ihr Modell zurückgerufen wird.

 

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