Kia-Rückruf: Steuergerät für den Airbag muss überprüft werden

Soul und Soul EV, sowie einige Grauimporte, benötigen zumindest ein Softwareupdate, ggf. auch ein Teiletausch. Weltweit fällt die Aktion siebenstellig aus, bei uns sind es übersichtliche 8.500 Fahrzeuge.

Ein weißer Kia Soul EV steht 2020 vor einem Strommast.
Bild: Kia Motors

Ein großer Kia-Rückruf fällt bei uns vergleichsweise übersichtlich aus. Zwar seien weltweit über eine Million Fahrzeuge betroffen, erklärte eine Sprecherin der Deutschlandzentrale auf Nachfrage. In Europa gehe es aber nur um 29.000 Einheiten, davon rund 8.500 in Deutschland.

Bei den Autos sei in der Vertragswerkstatt zumindest ein Softwareupdate durchzuführen. „Sollten die internen Komponenten des Airbag-Steuergeräts bereits eine Beschädigung aufweisen und die Warnleuchte aufleuchten, ist der zusätzliche Ersatz des Airbag-Steuergeräts erforderlich“, kündigte die Sprecherin an. Die reine Reparaturzeit betrage maximal eine halbe Stunde.

Ohne den Eingriff würden sich die Airbags bei einem Aufprall womöglich nicht entfalten. In Deutschland ist der Rückruf mit dem internen Kürzel „221004“ für den Kia Soul und den elektrisch angetriebenen Soul EV (Foto) vorgesehen. Hinzu kommen laut der Sprecherin einige grau importierte Rio, Forte und Carnival/Sedona. Sie stammen aus den Baujahren 2016 bis 2020.

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