Mercedes ruft weltweit über 315.000 Sprinter zurück

Weil das Bremslicht aufgrund eines mechanischen Defekts am Bremspedal dauerhaft leuchten könnte, müssen in Deutschland knapp 73.000 Transporter in die Werkstatt.

Mercedes-Benz Sprinter 2018. Technische Daten: 319 CDI, Tourer, Exterieur, Obsidianschwarz metallic.
Bild: Mercedes-Benz AG

Eine sich möglicherweise lösende Sicherungsscheibe an der Verbindung zwischen Bremspedal und Lagerbock hat einen größeren Rückruf für den Mercedes Sprinter ausgelöst. Denn der Bremslichtschalter könnte ohne die Sicherung dauerhaft aktiviert werden. Die Bremsleuchten würden somit auch dann aufleuchten, wenn der Fahrer das Bremspedal nicht betätigt. Betroffen sind weltweit über 315.500 Exemplare der dritten Generation (VS30).

Ein Sprecher der Mercedes-Benz AG kündigte auf Anfrage einen 45- bis 60-minütigen Eingriff an. Die Vertragswerkstätten verbauen seinen Angaben zufolge an den zwischen Dezember 2017 und November 2020 gebauten Transportern einen zusätzlichen Sicherungsring am Lagerbock des Bremspedals. Die interne Herstellerkennung für den Rückruf lautet „VS3BREBOL (2991153)“ und ist hierzulande für 72.943 Halter relevant.

Probleme mit dem Bremslicht sorgten schon vor einem Jahr für einen Sprinter-Rückruf, allerdings für deutlich weniger Fahrzeuge. Zudem veröffentlichte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) schon 2018 ein ähnliches Problem. Der damalige Rückruf für insgesamt etwa 4.000 Einheiten trug den Aktionscode „VS3VELEBRE“.

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