NHTSA untersucht Mitsubishi-Rückruf

Vor sechs Jahren gab es auch bei uns eine Aktion für die Elektro-Drillinge I-Miev, Peugeot Ion und Citroën C-Zero. Die damals verbaute Vakuumpumpe für den Bremskraftverstärker ist nun Gegenstand von Kundenbeschwerden in den USA.

Ein weißer Mitsubishi Electric Vehicle (I-Miev) fährt an Backsteingebäuden vorbei.
Bild: Mitsubishi

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) sieht sich Elektrofahrzeuge von Mitsubishi näher an, die Anfang 2013 im Rahmen einer Rückrufaktion eine neue Vakuumpumpe für die Bremsanlage erhalten haben. Ursache sind drei gleich lautende Beschwerden von Haltern eines I-Miev Kleinwagens des Modelljahres 2012. Deren Fahrzeuge waren alle Teil des damaligen Rückrufs.

Die nun von Kunden gemeldeten Ausfälle der Vakuumpumpe und damit des Bremskraftverstärkers traten ungefähr fünf bis sechs Jahre nach dem außerplanmäßigen Tausch des Bauteils auf. Im Rahmen einer so genannten „Recall Query“ (RQ) versucht die NHTSA daher, die Fehlerhäufigkeit der Pumpen zu ermitteln. Sie kamen auch in der späteren Produktion von I-Miev-Neufahrzeugen zum Einsatz. Die gesamte RQ betrifft in den USA also etwa 2.100 Mitsubishi-Fahrzeuge der Modelljahre 2010 bis 2017.

Eine Aktion wegen eines möglichen Ausfalls der elektrischen Vakuumpumpe für die Bremskraftverstärkung fand laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) damals auch bei uns für 1.100 japanische Kleinwagen der Baujahre 2011 und 2012 statt. Auch 369 Peugeot Ion und Citroën C-Zero waren betroffen. Allen Rückrufen sind mehrere Aktionscodes zugeordnet. Sie lauten „R3026020/30“, „R3025820“ und „R3025910“ bei Mitsubishi, „MUM“, „NCW“, „NCY“ und „NCZ“ bei Citroën sowie „ZHU“, „ZSQ“, „ZSU“ und „ZSV“ bei Peugeot.

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