Renault: Wieder Alpine-Rückruf

Etwas über 5.500 Sportwagen benötigen eine Kontrolle des Öldruck-Magnetventils, ansonsten droht ein Motorausfall. Es ist der dritte Rückruf binnen weniger Wochen.

Ein weißer Renault Alpine A110 driftet 2017 um die Kurve einer Rennstrecke.
Bild: Group Renault

Für den Renault-Sportwagen Alpine A110 gibt es wieder eine Rückrufmeldung. Sie umfasst laut dem Kommunikationsvorstand der Renault Deutschland AG, Martin Zimmermann, weltweit 5.527 Fahrzeuge. Davon ist etwa jedes Zehnte in Deutschland registriert.

„Zwischen dem Gehäuse und dem Öldruckregelmagnetventil könnten sich feine Metallpartikel befinden“, beschrieb er die Ursache der Maßnahme. Dies kann bei Blockierung des Ventils und gleichzeitigem Bedarf des Motors nach einem höheren Öldruck bzw. einer höheren Ölmenge zu einem Ausfall des Aggregats führen.

Zimmermann nannte im Zusammenhang mit der Aktion „0D60“ zwei unterschiedliche Bauzeiträume. Betroffene A110 mit dem Motorcode „M5P/404“ (Abgasnorm Euro 6d-Temp) verließen zwischen 1.9.2018 und 15.5.2019 das Werk, A110 mit dem „M5P/400“-Aggregat (Euro 6b) zwischen 15.4.2017 und 5.7.2019.

Für die Kontrolle des Öldrucks und den ggf. nötigen Austausch des Öldruck-Magnetventils sind maximal zwei Stunden angesetzt. Das ist etwas länger als bei den Anfang Juli bekannt gewordenen Rückrufen für die neueste Generation des Kultflitzers.

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