Takata-Airbags: Honda und Mazda tauschen wieder

Der Tausch fehlerhafter Gasgeneratoren von Takata geht voran. Honda und Mazda entschärfen derzeit bei 84.000 Fahrzeugen die Airbags.

Beiges Lenkrad eine Honda Legend von 2006 mit Logo und Symbol des Airbags und der Hupe.
Bild: Honda

Die unendliche Geschichte von Rückrufen wegen mangelhafter Airbags des japanischen Zulieferers Takata findet eine Fortsetzung bei Honda und Mazda. Es geht zum einen um den Mazda 6 (GG/GY) aus den Bauzeiträumen 14. Februar 2002 bis 14. September 2005 und 14. März 2005 bis 31. Oktober 2007. Seit 30. November 2016 wird bei 12.197 Fahrzeugen in Deutschland der Fahrerairbag getauscht. Modelle, bei denen sowohl Fahrer- und Beifahrerairbag ausgetauscht wird, werden seit 22. Februar in die Werkstätten beordert, insgesamt etwa 19.000 Exemplare. Eine zweite Umrüstphase für weitere 28.000 Modelle soll noch in diesem Jahr beginnen, während knapp 64.000 Mazda-Halter weiter auf einen Termin warten müssen.

Problem ist die Teileverfügbarkeit der millionenfach auszutauschenden Airbags. Deshalb kann der Rückruf immer nur in Etappen durchgeführt werden. Bei Honda Deutschland sind ab Ende April die Baureihen Accord, City, Civic, CR-V, Insight, Jazz, Element, Legend, Odyssey, Pilot und Ridgeline aus den Modelljahren 2003 bis 2011 dran. Von den europaweit 297.000 Fahrzeugen sind knapp 24.000 hierzulande gemeldet. Bei ihnen wird der Gasgenerator des Beifahrerairbags von Takata getauscht, um mögliche schwere Verletzungen der Insassen durch Metallteile bei Auslösen des Airbags auszuschließen.

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