VW und Porsche: Rückruf für Airbags und Gurtstraffer

Die beiden Konzernmarken rufen weltweit insgesamt fast 230.000 Fahrzeuge zurück, weil bei bestimmten Modellen Airbags und Gurtstraffer nicht ordnungsgemäß funktionieren könnten.

Ein blauer VW Sharan 2.0 TDI fährt 2015 an einem weißen Gebäude vorbei.
Bild: Volkswagen AG

Ein bereits aus den USA bekannter Rückruf von VW und Porsche ist nun auch in Deutschland angekommen. Hierzulande macht das Airbag-Steuergerät im Tiguan, Sharan und CC sowie im 911, Boxster, Cayman und Panamera unter Umständen Probleme. Wie gemeldet könnten die Luftkissen sowie die Gurtstraffer ohne Unfall auslösen oder bei einem Unfall versagen.

Laut einem Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) sind bei VW zwei Fälle mit ungewollter Airbagsauslösung und ein Fall mit ungewollter Gurtstrafferauslösung bekannt. „Grund für die fehlerhafte Erkennung eines vermeintlichen Impacts sind nicht ordnungsgemäß funktionierende Kondensatoren“, erklärte ein VW-Sprecher auf Nachfrage.

Die Wolfsburger aktualisieren daher weltweit bei über 203.000 Fahrzeugen die Software des Steuergeräts. Der unter dem Aktionscode „69Z5“ laufende Rückruf betrifft in Deutschland knapp 51.200 Fahrzeuge aus dem Baujahr 2015. Bei Porsche umfasst die Maßnahme „AKB4“, bei der den KBA-Angaben zufolge das Steuergerät ggf. auch ersetzt wird, 3.882 Exemplare der Baujahre 2016 und 2017, weltweit 23.541. Hier gibt es auch eine Hotline des Herstellers für Kundenanfragen zum Rückruf: 0800/3560911.

 

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