Kia Optima: Rückruf wegen Bremsassistenten

Ein Softwarefehler der Multifunktionskamera kann dazu führen, dass das Frontkollisionsassistenzsystem nicht in allen Fahrzuständen voll funktioniert.

Ein weißer Kia Optima Sportswagon steht 2018 vor einer Fußgängerzone.
Bild: Kia Motors Corp.

„Aufgrund eines Softwarefehlers der Multifunktionskamera kann es vorkommen, dass bestimmte Fahrzustände von der Kamera nicht erkannt werden“. So begründete eine Sprecherin von Kia Motors Deutschland einen neuen Rückruf für den Optima. Die Kamera sorgt für eine korrekte Funktion des Assistenzsystems zur Vermeidung von Frontkollisionen (engl. Forward Collision Avoidance Assist – FCA). Sollte der Fahrer also nicht rechtzeitig bremsen, besteht erhöhte Unfallgefahr.

In Deutschland geht es um 1.179 Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 26.09.2017 bis 21.05.2019. Betroffen seien alle Modellvarianten außer dem Plug-in Hybrid, erklärte die Sprecherin. Als Abhilfemaßnahme steht ein Softwareupdate auf dem Programm. Es beinhaltet laut Hersteller eine optimierte Regellogik für die Kamera. Für die Aktion mit dem internen Code „191064“ ist eine Stunde eingeplant. Sie ist laut Kraftfahrt-Bundesamt weltweit für etwas über 15.000 Exemplare vorgesehen.

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