Mercedes ruft über 90.000 Autos zurück

Wegen einer möglicherweise eingeschränkten Lenkbarkeit kommen über 90.000 Halter in die Vertragswerkstätten. Es geht um A- und B-Klasse, CLA und GLA. Zudem gibt es Erweiterungen des Takata-Airbagrückrufs.

Mercedes-Benz GLA 220d 4MATIC, canyonbeige, fährt 2017 durch eine Felsenschlucht
Bild: Daimler AG

Ein sich stetig vergrößerndes Spiel zwischen dem in der Bohrung eingepressten Lager und dem Kreuzgelenk an der Lenkspindel könnte laut einem Mercedes-Sprecher zu Geräuschen und einem unpräzisen Lenkgefühl führen. “Sollten die Symptome über einen längeren Zeitraum nicht erkannt werden, könnte sich das Lager aus dem Kreuzgelenk herauslösen. Die Lenkbarkeit des Fahrzeugs wäre in diesem Fall eingeschränkt”, sagte er.

Diese Befürchtung gilt weltweit für knapp 90.600 Exemplare der A- und B-Klasse, sowie des CLA und GLA  (Baureihen 176, 242/246, 117 und abgebildete 156). Sie stammen laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) aus dem Produktionszeitraum 30. November 2016 bis 14. Juli 2017. Der nun anstehende Rückruf mit dem internen Aktionscode “4692030” sieht eine Prüfung und ggf. den Tausch der Lenkspindel vor. In Deutschland stehen rund 16.600 Autos bis zu 90 Minuten in der Werkstatt.

Es ist aktuell nicht der einzige umfangreiche Mercedes-Rückruf in Deutschland. Das KBA hat kürzlich zwei Erweiterungen der Takata-Airbagaktion für die E- und G-Klasse, sowie für den GL und ML vermeldet. Sie betreffen hierzulande in Summe über 27.000 Einheiten. Mehr dazu im Nachtrag zur Meldung vom Dezember 2020.

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