US-Behörde weitet Rückruf-Untersuchungen aus

Drei Probleme bei Ford, Nissan und Volkswagen schaut sich die NHTSA nun genauer an. Zweimal geht es um Bremsprobleme, einmal um den Fahrerairbag.

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Bild: Pixabay / qimono, CC0 Creative Commons

Mehrere Analysen sollen verschiedene vermeintlich sicherheitsrelevante Probleme an insgesamt über 2,3 Millionen Fahrzeugen von Ford, Nissan und Volkswagen bewerten. Dies teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) vergangene Woche mit.

Die nun jeweils vorgenommene „Engineering Analysis“ (EA) weitet bereits bekannte Voruntersuchungen bei Nissan und Volkswagen aus. Bei Ford geht es um Berichte über Bremsprobleme u.a. beim Fusion (bei uns Mondeo) der Modelljahre 2007 bis 2009. Kunden monierten einen deutlich verlängerten Bremsweg bei einem Eingriff des ABS.

„Die Ursache des Problems scheint die hydraulische Steuereinheit des Antiblockiersystems zu sein“, heißt es in der NHTSA-Mitteilung. Hydrauliksteuerventile können offenbar korrodieren und festsitzen. Falle die Steuereinheit aus, könne dies einen Anstieg des Pedalwegs verursachen.

Mit den nun angekündigten drei EAs beläuft sich deren Zahl auf mittlerweile zwölf. Wie lange eine EA dauert, lässt sich nicht prognostizieren. Anspruch der Behörde ist es eigentlich, innerhalb eines Jahres eine Entscheidung zu fällen, also entweder einen Rückruf zu verlangen oder den Fall einzustellen. In einer Liste führt die Behörde allerdings noch Untersuchungen, die bereits seit 2014 und 2015 laufen.

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