Große Rückrufe bei Subaru

Unterschiedliche Problemzonen gibt es im Legacy, Outback, Impreza und XV. Zum Status der Aktionen in Deutschland hüllt sich der Importeur in Schweigen.

Ein silberner Subaru Impreza steht 2018 an einer Flusspromenade.
Bild: Subaru Deutschland GmbH

Keine Informationen gibt es momentan zum Status von vier großen Subaru-Rückrufen in Deutschland. Trotz mehrerer Anfragen sah sich die deutsche Pressestelle der Japaner bisher nicht in der Lage, hierzu Auskünfte zu geben. In allen vier Fällen ist der Impreza (Foto) im Spiel, dreimal der XV.  Zwei der Rückrufe für die beiden Modellreihen sind schon eine ganze Weile aus den USA bekannt. Problemstellen sind zum einen brüchige Ventile der Kurbelgehäuseentlüftung, zum anderen das Motorsteuergerät, das die Zündspule auch nach Abstellen des Motors weiterhin mit Strom versorgen könnte.

Bislang noch nicht bekannt war, dass bei den beiden Baureihen der Modelljahre 2017 bis 2019 auch die Gefahr aufquellender und damit undichter Bremsschläuche besteht. Die Vertragswerkstätten rund um den Globus tauschen nach unseren Informationen bei über 300.000 Einheiten die Teile aus, um einem Bremsflüssigkeitsverlust vorzubeugen. Teilweise haben sie dies wohl schon getan, denn der Rückruf startete in Asien bereits im Herbst des vergangenen Jahres. Die zuständige belgische Behörde gibt als internen Aktionscode die Nummer “SRT283” an, allerdings ist die Nomenklatur für Rückrufe in Deutschland für gewöhnlich eine andere.

Relativ frisch ist eine weitere Rückrufmeldung, diesmal wieder aus den USA. Die dortige Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) meldete Mitte April den möglichen Ausfall der Niederdruck-Kraftstoffpumpe im Impreza, Outback und Legacy des Modelljahres 2019. In diesem Fall läuft der Motor möglicherweise unruhig oder startet nicht und die Kontrollleuchte des Motors leuchtet auf. Auch ein plötzlicher Verlust der Motorleistung während der Fahrt ist möglich. Die Kraftstoffpumpe wird bei über 200.000 Fahrzeugen in Nordamerika ausgetauscht.

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