Can-Am Ryker: Behörde warnt vor weiterer Nutzung

Besitzer eines Trikes des Modelljahrgangs 2022 sollten vor der nächsten Fahrt unbedingt den Händler kontaktieren. Es droht nämlich nicht nur in den USA ein Lenkungsverlust.

Studioaufnahme einer gelb-schwarzen Can-Am Ryker des Modelljahres 2022.
Bild: BRP

Eine kürzlich von der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) veröffentlichte Warnung vor der weiteren Nutzung des dreirädrigen Motorrads Can-Am Ryker ist auch für Kunden anderer Märkte relevant. Das erklärte eine Sprecherin des kanadischen Herstellers Bombardier Recreational Products (BRP) auf Anfrage. Die betroffenen Fahrzeuge des Modelljahres 2022 seien jedoch nicht in alle Länder geliefert worden.

Fahrern des Motorrads mit drei Rädern droht ein Verlust der Lenkkontrolle, weil die Lenkervorbauschraube während der Fahrt plötzlich brechen kann. Kunden sollten daher umgehend Kontakt mit ihrem Händler aufnehmen. Sollte der nach Check der Fahrgestellnummer eine Gefahr bestätigen, reinigt er die Gewinde der Lenksäule und montiert eine neue Lenkervorbauschraube, wie die Sprecherin ankündigte. Eine Angabe zur weltweit betroffenen Stückzahl machte sie nicht. In den USA ruft BRP 9.300 Einheiten für ca. eine Stunde zur Reparatur zurück.

Nachtrag 4.8.:

Der Rückruf ist nun auch in Europa aktenkundig. Belgische Behörden warnen vor einem möglichen Verlust der Lenkkontrolle bei Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum 25. Februar 2021 bis 5. Juli 2022. Zudem haben sie einen ähnlichen Warnhinweis für den Can-Am Outlander Max 650 und Max 1000R veröffentlicht. Zur betroffenen Stückzahl der in diesem Jahr gebauten ATV und zum Rückrufcode gibt es keine Infos.

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