Mazda3-Rückruf: Scheibenwischer macht Probleme

In Deutschland erhalten demnächst 24.000 Halter Post vom KBA. Weltweit muss an über 650.000 Fahrzeugen ein Steuergerät getauscht werden.

Ein roter Mazda3, fotografiert von schräg vorne, fährt auf einer Landstraße.
Bild: obs/Mazda/Mazda Motors Deutschland

Ein möglicherweise defektes Relais im so genannten „Front Body Control“-Modul (F-BCM) verursacht eine größere Rückrufaktion bei Mazda. Durch Metallablagerungen kann die Stromversorgung zum Motor des Scheibenwischers im Mazda 3 unterbrochen werden. Ein Tausch des Moduls soll einem Ausfall vorbeugen.

Weltweit steht diese Maßnahme bei 655.000 Exemplaren (Modellcodes BM und BN) an. In Deutschland betrifft der Rückruf etwas über 24.000, in Europa knapp 100.000 Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum 20.07.2015 bis 18.07.2017.

„Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden vom Kraftfahrt-Bundesamt kontaktiert und zur Reparatur in die Werkstatt gebeten“, teilte die Mazda Motors Deutschland GmbH schriftlich mit. Wann dies geschieht, geht aus dem Statement nicht hervor. In Nordamerika sollen die Kundenanschreiben offenbar Anfang Juni herausgehen. Der Aktionscode lautet „AK019A“.

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1 Kommentar

  1. Vielleicht funktioniert ja das in Deutschland verglichen mit der Schweiz massiv besser. Aber in der CH erhält man einfach von Mazda eine Aufforderung, sich mit dem Service-Partner (sprich Garage) in Verbindung zu setzen. Diese haben aber das betreffende auszuwechselnde Modul nicht, bestellen es zwar, aber erhalten es auch nach Wochen von Mazda nicht. Mazda will dann auch nicht weiter helfen und überlässt den Mazda-Käufer seinem Schicksal. Ich steh nun da mit einer Rückrufaktion, kriege keinerlei Unterstützung durch Mazda – ausser dass sie mich informiert haben, dass die Verantwortung bei mir liegt. Toll – möchte jemand mein Mazda kaufen?

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