Mazda6-Rückruf in Nordamerika

Durch Schweißfehler am Sitzrahmen kann die Sitzbelegungserkennung einen Kurzschluss verursachen. Die Aktion bleibt auf USA und Kanada beschränkt.

Innenraum in schwarz eines Mazda6
Bild: Mazda

Mazda hat Ende September in Nordamerika eine Rückrufaktion für die 6er-Baureihe gestartet. Ausgelöst wird diese durch Ablagerungen, die bei den Schweißarbeiten am Sitzrahmen des Beifahrers entstanden sind (Schweißspritzer). Dadurch kann das Kabel des Sitzbelegungssensors aufscheuern und einen Kurzschluss verursachen. Dies könne zu einem Verlust der Lenkunterstützung und/oder zu einer Deaktivierung des gesamten Airbagsystems führen, heißt es in einem Warnhinweis der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA).

Die Vertragswerkstatt befestigt ein Schutzpolster am Sitzrahmen, um zu verhindern, dass der Kabelbaum reibt. Zusätzlich bringt sie bei bereits beschädigten Kabeln Isolierband an. Wenn der Kabelbaum irreparabel beschädigt wurde, tauschen die Händler das untere Sitzpolster aus. Es enthält auch den Sensor und den Kabelbaum. In diesem Fall sei der Fahrer aber bereits durch die Airbag-Warnleuchte auf eine Störung hingewiesen worden, hieß es.

In den USA betrifft der Rückruf knapp 58.000 Mazda6 der Modelljahre 2015 und 2016; etwa 2.900 Exemplare sind es in Kanada. Der Herstellercode des Rückrufs lautet 1517H. Laut einer Sprecherin der Mazda Motors (Deutschland) GmbH ist der Rückruf für europäische Fahrzeuge nicht relevant. Eine Begründung nannte sie nicht.

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