Nissan ruft vier Qashqai in Großbritannien zurück

Bei den Fahrzeugen kann es zu einem Problem mit dem Kindersicherung der hinteren Tür kommen.

Ein roter Nissan Qashqai fährt 2018 über eine Landstraße am Waldrand.
Bild: Nissan

Nissan ruft in Großbritannien vier Exemplare des Qashqai zurück. Bei den Fahrzeugen kann es zu einem Problem mit der Kindersicherung der hinteren Tür kommen. Das Schloss kann sich versehentlich entriegeln, wodurch Kinder unbeaufsichtigt aus dem Fahrzeug aussteigen könnten. „Die betroffenen Fahrzeuge entsprechen möglicherweise nicht der Norm ECE R11: Türverschlüsse und Türhalteelemente“, heißt es in einer uns vorliegenden Herstellerankündigung.

Das Problem ist einer Änderung des Überbrückungshebels der Türverriegelungsbaugruppe geschuldet. Der Zulieferer nahm die Änderung vor, um die Freigängigkeit des Griffs zu verbessern. Dadurch kann es jedoch zu ungewolltem Kontakt des Innenhebels mit dem Unterhebel kommen. Durch diesen Kontakt kann der Unterhebel nach oben bewegt werden, wodurch der Kindersicherungsstift in die entriegelte Stellung bewegt wird.

Betroffen sind Fahrzeuge, die zwischen dem 28. und 31. März 2022 im Nissan-Werk in Sunderland produziert wurden. Der Hersteller wird das Kindersicherungsschloss ersetzen. Die Rückrufaktion startete am 29. Juli. Der interne Rückrufcode ist noch nicht überliefert.

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