Rückruf für 400 Renault Zoe in Deutschland

Beim Elektroauto muss der Energiespeicher überprüft und wenn nötig getauscht werden. Ansonsten droht eine Überhitzung und Brandgefahr.

Ein blauer Renault Zoe wird 2020 an eine Wallbox angesteckt.
Bild: Renault

Eine drohende Überhitzung der Antriebsbatterie und eine damit einhergehende erhöhte Brandgefahr sind die Gründe für einen neuen Rückruf für das Modell Zoe von Renault. Weitere potenzielle Folgen der Probleme mit dem Energiespeicher sind eine Verringerung der Reichweite und eine eingeschränkte Leistung beim Fahren, wie Thomas May-Englert, Leiter der Produktkommunikation bei Renault Deutschland, auf Anfrage erklärte. Zudem könne ein Starten des Ladezyklus nicht möglich sein.

Von den insgesamt 733 Exemplaren des Elektroautos aus dem Bauzeitraum 13. Januar bis 22. Februar 2021 sind 399 in Deutschland registriert. Betroffen von dem Rückruf mit dem internen Herstellerkürzel „0DKQ“ sind nur Fahrzeuge mit dem Batteriecode „BT4 XLR“, also jene Modelle mit der größten Reichweite. Für die Überprüfung der Antriebsbatterie und dem gegebenenfalls notwendigen Austausch eines Batteriemoduls sind laut Sprecher bis zu 16,6 Stunden nötig. Weitere Informationen erhalten Kunden unter der Telefonnummer 02232/73-0.

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