Brandgefahr: Umfangreiche Rückrufaktion für Toyota RAV4 in den USA

Die Japaner reagieren auf eine mögliche Batterieproblematik bei 1,85 Millionen SUV. Geplant ist ein Austausch verschiedener Bauteile - aber nur bei bestimmten Fahrzeugen.

Ein blauer Toyota RAV4 steht 2019 vor Garagentoren.
Bild: Toyota Deutschland GmbH

Toyota hat in den Vereinigten Staaten eine Rückrufaktion für über 1,85 Millionen Exemplare des RAV4 aus den Modelljahren 2013 bis 2018 gestartet. Dies gab die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) Ende vergangener Woche bekannt. Die potenzielle Gefahr besteht in einem möglichen Kurzschluss, verursacht durch die Bewegung der Batterie im Motorraum während der Fahrt.

Konkret sind Modelle betroffen, die mit einer bestimmten Batteriehalterung und Batteriewanne ausgestattet sind und bei denen im Laufe des Fahrzeuglebens die ursprünglich verbaute Zwölf-Volt-Batterie durch ein Aftermarket-Exemplar mit kleinerem Gehäuse ersetzt wurde.
Hier kann es vorkommen, dass sich die Batterie bei starker seitlicher Beschleunigung bewegt. Wenn die Batterie nicht richtig gesichert ist, kann sie mit dem Halterungssteg in Kontakt kommen und einen Kurzschluss verursachen. Dieser Kurzschluss kann zu einem Brand führen.

Die Vertragsbetriebe in den USA ersetzen daher bei betroffenen Fahrzeugen die Batteriehalteklemmen, den Batterieträger und die Abdeckung des Pluspols. Angaben zur Dauer der Maßnahme und zur Relevanz für den deutschen Markt liegen noch nicht vor. Die US-Aktionscodes für die Maßnahmen lauten „23TA13“ und „23TB13“. Die Händler sind seit 1. November über den Rückruf informiert. Die Benachrichtigung der Fahrzeughalter soll zwischen dem 17. und 31. Dezember erfolgen.

Nachtrag 7.11.:

Von der Aktion sind keine RAV4 in der EU betroffen, teilte Toyota Deutschland auf Nachfrage mit.
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