Rückruf im PSA-Konzern: Handbremsprobleme auch bei Peugeot und Citroën

Bei etwas über 1.400 in Deutschland gemeldeten Hochdachkombis vom Typ Rifter, Partner und Berlingo könnte der Hebel der mechanischen Feststellbremse beim Betätigen nicht einrasten.

Ein blauer Peugeot Rifter fährt 2018 auf einer Landstraße.
Bild: Peugeot Kommunikation

Der Handbremshebel im Peugeot Rifter (Foto) und Partner sowie im Citroën Berlingo könnte beim Betätigen nicht einrasten und somit nicht oder nur kurz in Position bleiben. Ein entsprechender Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ist bereits vom Schwestermodell Opel Combo bekannt. Ursache ist eine möglicherweise falsche Ausrichtung der Ratsche zu der Sperrklinke des Handbremshebels.

Wie ein Sprecher des PSA-Konzerns auf Anfrage sagte, betrifft der Rückruf Hochdachkombis aus dem Bauzeitraum 7.11.2017 bis 8.1.2019 (Citroën) bzw. 8.11.2017 bis 20.12.2018 (Peugeot). In der Vertragswerkstatt steht bei 520 Berlingo und 888 Rifter oder Partner eine Prüfung der Ratsche und der Sperrklinke und bei Bedarf ein Austausch des Handbremsmechanismus auf dem Programm.

Nur bei drei Prozent der zurückgerufenen Fahrzeuge ist der Fehler laut dem Sprecher tatsächlich vorhanden. Dann dauert die Reparatur etwa zwei Stunden. Anschließend erfolgt eine Markierung im zentralen Informationssystem des Herstellers. Weltweit gilt dies für insgesamt 13.557 Exemplare der beiden Fabrikate.

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