Rückruf: Polaris Ranger EV beschleunigt ungewollt

Nur ein kleiner Teil der über 5.700 betroffenen ATV ist in Deutschland gemeldet. Die geländegängigen Elektroflitzer müssen für etwa eine halbe Stunde in die Werkstatt.

Ein Polaris Ranger EV fährt mit zwei Personen durchs Gelände.
Bild: Polaris Industries

Polaris ruft bereits seit April das elektrisch angetriebene All Terrain Vehicle (ATV) Ranger EV zurück. In Deutschland gehe es um 28 Fahrzeuge aus den Modelljahren 2015 bis 2019, sagte ein Sprecher des US-amerikanischen Herstellers. Der Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) spricht dagegen von 96 betroffenen Exemplaren hierzulande. Weltweit sind es demnach 5.722.

„Eine nicht ordnungsgemäße Verkabelung führt zu einer fehlerhaften Sensorspannung am Fahrzeugsteuergerät (Vehicle Control Module, VCM), was möglicherweise eine unbeabsichtigte Beschleunigung des Fahrzeugs zur Folge haben kann“, erklärte der Sprecher. Die Werkstatt überprüft die Verkabelung am Gaspedal-Positionssensor. Bei Bedarf werde sie geändert.

Der Fehler sei bei internen Qualitätskontrollen festgestellt worden, hieß es weiter. Unfälle oder Verletzungen im Zusammenhang mit einer falschen elektrischen Verkabelung am Gaspedal-Positionssensor seien nicht bekannt. Für die unter dem Herstellercode „R-19-01“ durchgeführte Abhilfemaßnahme ist etwa eine halbe Stunde veranschlagt. Für Fragen zum Rückruf gibt es eine Hotline, die unter der Nummer 06155/8875811 zu erreichen ist.

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