Baumaschinen-Rückruf bei Claas und Liebherr

Eine fehlerhafte Lenksäulenhöhenverstellung kann bzw. konnte bei über 1.700 Baufahrzeugen zum Ausfall der Lenkfunktion führen.

Ein grüner Teleskoplader vom Typ Claas Scorpion steht in einer Halle.
Bild: Claas KGaA mbh

Ab und zu meldet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auch Warnhinweise zu Baufahrzeugen. So geschehen Mitte Mai beim Claas Scorpion (Foto) und diversen Teleskoplader-Modellen von Liebherr wegen eines möglichen „Ausfalls der Lenkfunktion“. Infos vom Hersteller kamen auf Anfrage hierzu von der zuständigen Liebherr-Pressestelle in Österreich. Demnach ist der Rückruf in Deutschland bereits abgeschlossen. Betroffen waren europaweit 111 Fahrzeuge mit höhenverstellbarer Lenksäule aus dem Produktionszeitraum 3.4.2018 bis 23.4.2020.

Unter bestimmten Umständen war die axiale Sicherung der höhenverstellbaren Lenksäule nicht mehr gegeben. Die Lenksäule wurde bei den Maschinen daher kontrolliert und ggf. ausgetauscht. Die Überprüfung sei beim Kunden vor Ort durch autorisierte Vertragsvertragspartner durchgeführt worden, sagte der Liebherr-Sprecher. Dies dauerte eine halbe Stunde, ein ggf. nötiger Lenksäulen-Tausch weitere zwei Stunden. Interner Code der Aktion bei Liebherr: „LWT-090-01-30/20“.

Bei Claas läuft/lief die Aktion laut KBA unter dem Kürzel „SI14619“ für Fahrzeuge des Produktionszeitraumes vom 13.7.2017 bis 27.3.2020. Die Behörde gibt 1.623 betroffene Fahrzeuge an, davon 393 in Deutschland. Wie schon beim Traktorrückruf Anfang des Jahres ließ der Hersteller eine Anfrage unbeantwortet.

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