Ende der kostenlosen Rückrufe?

Die Kosten eines VW-Rückrufs scheinen vollständig von den Kunden getragen werden zu müssen. Ob es sich um einen Einzelfall handelt oder ob damit ein neuer Trend eingeleitet wird, bleibt abzuwarten.

Ein roter VW Touran EcoFuel von Volkswagen mit Erdgasantrieb steht 2006 vor Gastanks.
Bild: Volkswagen AG

Besonders viele Kommentare von Lesern dieses Blogs gab es zuletzt zum Rückruf für den VW Touran mit Erdgasantrieb . Besonders interessant fand ich diesen: „Uns hat VW gerade mitgeteilt, dass sie für eine evtl. Reparatur für unseren Touran BJ 2008 keinerlei Kosten übernehmen“. Ein anderer Betroffener schreibt, dass die VW-Kundenbetreuung von einer „Anordnung des Vorstands“ gesprochen habe.

Angesichts der großen Controller-Macht ist es verwunderlich, dass es solche Kundenbeschwerden über zumindest eine Beteiligung an den Rückrufausgaben nicht schon viel häufiger gegeben hat. Schließlich gibt es ja ab einem gewissen Fahrzeugalter keine Pflicht mehr zur kostenlosen Abwicklung.

Es bleibt also abzuwarten, ob es sich um einen Einzelfall handelt oder ob damit ein neuer Trend eingeleitet wird. Der Kostendruck wird bekanntlich niemals kleiner, wie man auch am aktuellen Ford-Rückruf „22S47“ merkt, bei dem eher die Symptome als die Ursachen behandelt werden – immerhin gratis.

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