Mazda-Rückruf: Motor bekommt zu wenig Sprit

Bei etwa 6.000 frisch gebauten Mazda3 und CX-30 mit dem neuen Skyactiv-X-Aggregat benötigt die Motorsteuerung bereits ein Softwareupdate.

All-New Mazda3 Skyactiv-X, 2019, Soul Red Crystal, Detailaufnahme eines roten Mazda3 von 2018
Bild: Mazda Motors Deutschland GmbH

Knapp 6.000 Mazda-Modelle mit dem in diesem Jahr neu eingeführten Ottomotor mit Kompressionszündung (Skyactiv-X, Motorcode: HF) haben Probleme mit der Spritversorgung. Wie die Importeursgesellschaft der Japaner mitteilte, besteht bei den Modellen Mazda3 und CX-30 „die Möglichkeit, dass das Motor-/Getriebesteuergerät (PCM) ein falsches Luft-/Kraftstoffverhältnis berechnet. Im Extremfall kann dies zu Leistungsverlust oder zum Absterben des Motors führen.“

In Deutschland müssen knapp 1.500 Fahrzeuge in die Vertragswerkstatt bzw. vor Auslieferung umgerüstet werden. Sie stammen aus dem Produktionszeitraum 14.06.2019 bis 03.09.2019 (Mazda3, Modellcode: BP) bzw. 09.07.2019 bis 03.09.2019 (CX-30, DM). Geplant ist den Angaben zufolge ein Softwareupdate, um die Motorsteuerung des „Diesel-Benziners“ auf den Stand der laufenden Produktion zu bringen. Der Rückruf firmiert nach unseren Informationen unter dem Aktionscode „AK055A“ und dauert wohl eine halbe Stunde.

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