Mercedes überprüft Windschutzscheibe

Bei 700 GLE und GLS kann eine unsauber verklebte Scheibe unter Umständen nicht ausreichend den Airbag abstützen. Sollte aufgrund des Rückrufs eine Reparatur nötig sein, kann dies bis zu neun Stunden dauern.

Mercedes-Benz GLS 350 d 4MATIC, Interieur: Leder sattelbraun/schwarz, Zierteile: Holz Wurzelnuss glänzend.
Foto: Daimler

Zwischen Mai und August 2016 gebaute Mercedes GLE und GLS (Baureihe 166) können Probleme mit einer unzureichend fixierten Windschutzscheibe haben. Die Stirnwand-Abdämpfung sei im Werk u.U. außerhalb der Spezifikation gefertigt worden, erklärte ein Sprecher der Daimler AG auf Anfrage. Dadurch könnte sich überschüssiges Isolationsmaterial im unteren Bereich der Windschutzscheibe befinden, was wiederum die Verklebung beeinträchtigen könnte.

Sei dies der Fall, könne die Scheibe bei einem Frontalcrash den Beifahrerairbag nicht wie vorgesehen abstützen, begründete der Sprecher die fällige Rückrufaktion. Dadurch könnte die Rückhaltewirkung des Airbags beeinträchtigt sein und die Verletzungsgefahr steigen. Zudem ist das Sichtfenster für die Fahrgestellnummer evtl. durch das Isolationsmaterial verdeckt.

„Als vorsorgliche Maßnahme ist vorgesehen, über die Mercedes-Benz Serviceorganisation bei den betroffenen Fahrzeugen die Stirnwand-Abdämpfung auf überschüssiges Isolationsmaterial hin zu überprüfen“, sagte er. Sollte die Verklebung der Windschutzscheibe beeinträchtigt sein, werde diese nachgearbeitet. Abhängig von der Art der auszuführenden Arbeiten müssen die rund 700 betroffenen Kunden bis zu neun Stunden auf ihr Fahrzeug verzichten.

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