Nach ADAC-Crashtest: Chicco ruft Babysitz zurück

Ein gebrochenes Gurtschloss beim Modell "Oasys i-Size" löst eine Maßnahme des Herstellers aus. Gleichzeitig beharrt er darauf, alle geltenden Sicherheitsvorschriften zu erfüllen.

Crashtest des ADAC und der Stiftung Warentest des Kindersitzes Chicco Oasys i-Size in Verbindung mit der i-Size Base.
Bild: ADAC / Test und Technik

Nach dem Bruch einer Gurtschnalle beim jüngsten ADAC-Test ruft der Kindersitz-Hersteller Chicco das Modell „Oasys i-Size“ für Kinder von 40 bis 78 cm Körpergröße (Artikelnummern 79598 und 79133) zurück. Ob das Unternehmen bei der Aktion nur die Schnalle oder den kompletten Sitz tauscht, geht es der kürzlich veröffentlichten Mitteilung nicht hervor.

Betroffen sind demnach Sitze, die zwischen 27. September 2018 und 4. April 2019 ausgeliefert wurden. Das Produkt ist anhand eines Aufklebers unter dem Sitz erkennbar, auf dem die Zulassungsnummer „000016“ und eine Seriennummer zu finden sind. Für einen Austausch in Frage kommen nur Modelle mit den Seriennummern von 00008139 bis 00013590. Besitzer eines solchen Sitzes sollen sich via Internet an den Kundendienst wenden.

Der zum italienischen Mischkonzern Artsana gehörende Hersteller betonte, mit seinen Produkten die aktuell geltenden europäischen Sicherheitsvorschriften zu erfüllen. Der den Rückruf auslösende Crashtest sei mit einer Geschwindigkeit durchgeführt worden, „die die Sicherheitsstandards der entsprechenden Europäischen Verordnung überschreiten“. Der ADAC rät dagegen in einem eigens veröffentlichten Warnhinweis vom Kauf des Modells ab.

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