Neuer Rückruf für Superbike von BMW

Eine mögliche Rissbildung an der Vor- und Rücklaufleitung des Ölkühlers führt weltweit knapp 2.900 Superbikes in die Vertragsbetriebe. Es ist bereits die dritte Rückrufmeldung der Behörden für das Modell.

Eine weiß-blaue BMW S1000 RR ist 2018 unterwegs auf einer Rennstrecke.
Bild: BMW AG

Die Motorradsparte von BMW hat einen weiteren Rückruf für ihr Sportmodell S1000 RR bestätigt. Man habe bei laufenden Feldbeobachtungen festgestellt, dass sich im Bereich der Pressverbindung am Ölkühlerschlauch über die Laufzeit kleine Risse bilden könnten, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt bei 470 hierzulande registrierten Bikes vor austretendem Öl, das in den Verkehrsraum gelangt.

Die Maschinen stammen aus dem Bauzeitraum Dezember 2018 bis Oktober 2019. „Betroffene Fahrzeuge werden vor Auslieferung an Kunden umgerüstet. Fahrzeuge, die bereits in Kundenhand sind erhalten ebenfalls neue Bauteile. Alle betroffenen Kunden werden schriftlich informiert“, sagte der Sprecher. Laut KBA ersetzt die Vertragswerkstatt den Ölkühler. Die Aktion mit dem internen Code „0000170600“ ist weltweit für knapp 2.900 Exemplare vorgesehen.

Es ist bereits die dritte Rückrufmeldung der Behörden für das Superbike in diesem Jahr. Bekannt war bereits seit Anfang Juli eine Aktion wegen einer möglicherweise eingeschränkten Ölversorgung des Getriebes. Ein fast gleichlautende KBA-Meldung von Ende Juli  betraf laut dem Sprecher ausschließlich Fahrzeuge der ersten Vorserie, die nicht für den Verkauf an Endkunden freigegeben waren.

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