Polaris mit zwei Rückrufen

Bei den Modellreihen Scrambler und Sportsman droht ein Fahrzeugbrand. Die zweite Aktion soll zusätzlich noch ein Bremsversagen ausschließen. Sie ist zwar größer, gilt aber nur dem Sportsman.

Studioaufnahme eines schwarzen Polaris Sportsman XP 1000 S des Modelljahres 2023.
Bild: Polaris

Von den weltweit über 10.000 von einem Polaris-Rückruf betroffenen Modellen Scrambler 1000 S und Sportsman 1000 S (Foto) sind 670 Einheiten in Deutschland gemeldet. Das geht aus einem Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervor, der eine erhöhte Brandgefahr bei den Modelljahren 2020 bis 2023 konstatiert.

Nach dem Tanken könne sich verschütteter Kraftstoff außerhalb des Tanks ansammeln und sich aufgrund elektrostatischer Entladung entzünden. Die noch nicht näher definierte Abhilfemaßnahme – das KBA kündigt bislang lediglich eine „Umrüstung der Fahrzeuge“ an – läuft unter dem Aktionscode „A-22-03“. Informationen hierzu erteilt die Kundenhotline unter der Rufnummer 06155/8875811.

Schon zu Jahresbeginn veröffentlichte die Behörde einen weiteren Rückruf für 1.260 Exemplare des Polaris Sportsman 450 und 570. Auch hier geht es um einen möglichen Fahrzeugbrand, aber nicht nur. Flensburg warnt zusätzlich noch vor einem Bremsverlust aufgrund eines fehlerhaft verlegten Kabelbaums.

„Die Verlegung des Kabelbaumes wird überprüft und der Kabelbaum wird zusätzlich mit Isolierband verstärkt. Dadurch wird Kontakt zwischen Kabelbaum und Rahmen bzw. Bremsleitung verhindert“, heißt es in der Ankündigung. Rund um den Globus betrifft der Rückruf „A-22-04“ über 113.000 Quads.

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