Rückruf für Mercedes Sprinter mit Allradantrieb

Der Verbau eines falschen Drehstabes an der Hinterachse kann in Verbindung mit einer fehlerhaften Codierung des ESP zu einer erhöhten Kippgefahr für den Transporter führen, beispielsweise bei schnellen Ausweichmanövern.

Mercedes-Benz Sprinter mit Allradantrieb – 319 CDI 4x4, 140kW (190 PS), Tenoritgrau metallic, Tourer, fährt 2018 auf einer verschneiten Passstraße.
Bild: Mercedes-Benz AG

In „spezifischen Fahrsituationen bei höheren Geschwindigkeiten in Verbindung mit sehr hohen Lenkwinkelgradienten“ droht einigen Mercedes-Transportern vom Typ Sprinter ein „wankkritischer Zustand“. So begründete ein Sprecher der Van-Sparte der Mercedes-Benz AG einen Rückruf für 1.436 Exemplare mit Allradantrieb, davon 1.003 in Deutschland. Als Beispiel für mögliche Situationen mit erhöhter Kippgefahr nannte er schnelle Ausweichmanöver.

„Als vorsorgliche Maßnahme wird über die Mercedes-Benz Serviceorganisation bei den betroffenen Fahrzeugen der hintere Drehstab ersetzt sowie bei einigen Fahrzeugen zusätzlich die Codierung im ESP-Steuergerät angepasst“, kündigte der Sprecher an. Die Abhilfemaßnahme läuft unter den internen Kürzeln „VS3HADREH (3292018)“ und „VS3HADRES (3292019)“ für Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 19. Oktober 2020 bis 6. April 2022.

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