Toyota: Zwei Rückrufe für 100.000 Fahrzeuge

Probleme mit der Hilfsbatterie des Hybridsystems beschäftigen Halter eines Yaris. Beim RAV4, Prius, Camry, Lexus ES, UX, LS und LC geht es um die Pumpe des Bremskraftverstärkers.

Ein brauner Toyota Camry Hybrid fährt 2018 durch eine Großstadt.
Bild: Toyota

Im Hybridsystem des Toyota Yaris gibt es eine Schwachstelle. Löst sich aufgrund eines Produktionsfehlers die Lötverbindung eines Transistors im Gleichspannungswandler, wird die Zwölf-Volt-Zusatzbatterie nicht länger geladen. Fährt der Fahrer trotz aufleuchtender bzw. ertönender Warnungen in diesem Zustand weiter, könnte sich das Hybridsystem überraschend abschalten. Aus diesem Grund hat der Hersteller eine Rückrufaktion gestartet.

Die Aktion mit dem internen Code „19SMD-062“ umfasst weltweit 46.000 Einheiten, davon 24.000 in Europa und 2.600 in Deutschland. Sie stammen aus dem Bauzeitraum Februar 2018 bis April 2019. Wie ein Sprecher von Toyota Deutschland auf Anfrage sagte, überprüft der Partnerbetrieb den Gleichspannungswandler und tauscht das Teil bei Bedarf. Hierfür sind maximal 3,5 Stunden nötig.

Es ist momentan nicht der einzige Rückruf der Japaner. Die Aktion „19SMD-063“ führt weltweit weitere 54.000 Kunden in die Vertragswerkstatt, davon 1.305 in Deutschland. Es handelt sich um Halter eines RAV4, Prius (inkl. Plug-In) und Camry, sowie eines Lexus ES, UX, LS und LC . Bei den in diesem Jahr zwischen 25. April und 6. Juni gebauten Fahrzeugen könnte der Bremsassistent ausfallen.

Es bestehe die Möglichkeit, „dass die Bremskraftverstärkerpumpe nicht ordnungsgemäß funktioniert und in der Folge Warnleuchten und Meldungen im Fahrdisplay aufleuchten und/oder ein akustisches Warnsignal ertönt“, erklärte der Sprecher. Die Erneuerung der betroffenen Bauteile bannt die Gefahr eines verlängerten Bremswegs. Dies dauert je nach Modell zwischen drei und sieben Stunden.

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